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ARZNEIMITTEL

"Die Medizin sollte nicht nur dem Leben Jahre geben, sondern auch den Jahren Leben."
Georg Christoph Lichtenberg

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ERNÄHRUNG

"Was ist der Weg zum Glück?", wurde der Dalai-Lama von einem seiner Jünger gefragt. Seine Antwort: "Guter Schlaf und gutes Essen!"
Dalai Lama

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BEWEGUNG

"Niemand kann über seinen Schatten springen, aber jeder kann ihn durch eine Bewegung des Körpers verändern."
Jacques Wirion

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MOTIVATION

"Neue Ziele sind nur über neue Wege erreichbar."
Ernst Ferstl

Diabetespraxis am Vahrenwalder Platz

"Diabetes ist die Tücke des Konfekts"
…wenn es doch nur so einfach wäre.

Liebe Patientin, Lieber Patient,

vielleicht ist bei Ihnen vor kurzem ein Diabetes mellitus diagnostiziert worden und Sie fragen sich, wie Sie trotz dieser Erkrankung Ihr Leben weiterhin gut gestalten können. Vielleicht sind Sie bereits jahrelang an einem Diabetes mellitus erkrankt und haben ihn gut in Ihr Leben integriert. Vielleicht bereitet Ihnen die Erkrankung aber auch noch nach Jahren immer wieder Sorgen und Ängste.

Als Arzt der diabetologischen Schwerpunktpraxis am Vahrenwalder Platz möchte ich Ihnen zusammen mit meinem Team gern zur Seite stehen. Ich stehe in regelmäßigem Austausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Schwerpunktpraxen. Wir haben uns gemeinsam zum Ziel gesetzt, Sie nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen und nach den aktuellen Therapierichtlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft individuell zu beraten und zu behandeln. Ihr Leben steht bei uns im Mittelpunkt der Therapie und gemeinsam mit Ihnen wollen wir das Bestmögliche für Sie erreichen.

Möchten Sie, dass wir Sie auf diesem Weg begleiten?

Dann freue ich mich darauf, Sie persönlich kennen zu lernen,
Ihr

 

Team

Wir geben unser Bestes für Sie!

 

Dr. Michael Kuhrs

Facharzt Innere Medizin

Diabetologe

 

Gudula Danier

Diabetesberaterin DDG

 

 

Bettina Frick

Wundexpertin DEKRA

Medizinische Fachangestellte

 

Katja Mädler

Medizinische Fachangestellte

 

 

Juliana Szymanski

Auszubildende zur

Medizinischen Fachangestellten

 

FAQ

Wie wird ein Diabetes mellitus diagnostiziert?

Über Blutabnahmen kann die Diagnose sicher gestellt werden. Bei einigen Diabetikern und bei den meisten Schwangeren ist es erforderlich einen oralen Glukosetoleranztest durchzuführen.

Wie funktioniert der orale Glukosetoleranztest?

Der Test dauert 2 Stunden. Es wird Ihnen in dieser Zeit 2-3 x Blut aus der Vene abgenommen. Nach der ersten Blutabnahme werden Sie eine Flüssigkeit mit einer definierten Menge Zucker (75 g Glukose) trinken. Sie müssen während des Tests in der Praxis bleiben, damit Sie sich möglichst wenig körperlich bewegen. Nach 2 Stunden und auch evtl. nach 1 Stunde wird Ihnen erneut Blut abgenommen. Nach 2 Stunden können Sie die Praxis verlassen. Sie sollten darauf achten, dass Sie den Tag vor dem Test möglichst normal verbringen und sich auch ganz normal ernähren. Hungern am Tag vor dem Test verfälscht Ihre Werte.

Welches Medikament oder welche Therapie ist richtig für mich?

Die Therapie des Diabetes mellitus ist von vielen Faktoren abhängig. Durch ein Gespräch werden wir eine für Sie individuell geeignete Therapie finden. Hierbei sollen Ihre Lebensgewohnheiten (u.a. Beruf, Arbeitsbedingungen, unregelmäßiges Essen, etc.) und Ihre Wünsche nach Lebensqualität Berücksichtigung finden.

Bin ich an einem Diabetes mellitus 1 oder 2 erkrankt?

Diese Frage lässt sich durch eine Blutabnahme klären. Patienten mit einem Diabetes mellitus 1 werden in der Regel mit Insulin behandelt. Patienten mit einem Diabetes mellitus 2 stehen mehrere Therapieoptionen zur Verfügung (Diät, Gewichtsreduktion, körperliche Bewegung, Tabletten, Insulin, andere injizierbare Medikamente).

Wie wird mein Diabetes mellitus eingestellt?

Abhängig vom Diabetestyp und abhängig von der Therapie messen Sie regelmäßig Ihre Blutzuckerwerte mit so genannten Blutzuckerteststreifen (Stix), die Sie verordnet bekommen. Auch ein Messgerät wird Ihnen dann rezeptiert werden. Sollten Sie lediglich Tabletten einnehmen, die keine Unterzuckerungen (Hypoglykämien) hervorrufen können, wird Ihr Blutzucker über den Blutzuckerlangzeitwert (HbA1c-Wert) eingestellt. Dieser wird alle 3 Monate bei uns in der Praxis bestimmt.

Was ist der HbA1c-Wert?

Abhängig von der Menge Zucker (Glukose), die sich in Ihrem Blut befindet, bindet dieser Zucker fest an Ihren roten Blutfarbstoff (Hämoglobin). An der prozentualen Beladung der roten Blutkörperchen mit Zucker (Glukose) kann dann ermittelt werden wie Ihr Blutzucker in den letzten 3 Monaten eingestellt war. Die roten Blutkörperchen werden alle 12 Wochen von unserem Körper erneuert, somit ist eine Kontrolle nur alle 3 Monate sinnvoll.

Muss ich mir die nötigen Informationen zur Krankheit selber zusammensuchen?

Nein. Es gibt Schulungsprogramme, die wir Ihnen in der Praxis anbieten. Zusammen mit anderen Patienten erhalten Sie die wesentlichen Informationen über die Erkrankung und werden motiviert, Ihre Erkrankung als Teil Ihres Lebens zu akzeptieren. Sprechen Sie uns einfach auf eine Schulung an.

Welche Schulungsprogramme werden in der Praxis angeboten?

  • PRIMAS
  • HyPOS
  • MEDIAS 2 BASIS
  • Diabetes & Verhalten
  • LINDA
  • SGS - Strukturiertes geriatrisches Schulungsprogramm
  • Behandlungs- und Schulungsprogramm für Typ-2- Diabetiker, die nicht Insulin spritzen
  • Behandlungs- und Schulungsprogramm fürTyp-2- Diabetiker, die Insulin spritzen
  • Behandlungs- und Schulungsprogramm für Typ-2- Diabetiker, die Normalinsulin spritzen
  • Behandlungs- und Schulungsprogramm für Diabetiker mit intensivierter Insulintherapie
  • Behandlungs- und Schulungsprogramm für Patienten mit Hypertonie

Das für Sie und Ihr Krankheitsstadium geeignete Programm werden wie Ihnen gerne vorstellen.

DMP – Was ist das?

Viele Krankenkassen bieten Ihren Patienten die Teilnahme an einem DMP (Disease Management Programm) an. Dieses gibt es für ausgewählte Erkrankungen, wie den Diabetes mellitus 1 und 2. Das DMP 2, wird u.a. von vielen Hausarztpraxen angeboten, es kann aber auch in unserer Praxis durchgeführt werden. Am DMP 1 können Sie nur in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis, z.B. bei uns, teilnehmen. Wir bieten das Programm für alle teilnehmenden Krankenkassen an. Die Teilnahme im Programm sichert Ihnen die Kostenübernahme Ihrer Patientenschulung und macht Sie zu einem besonderen Patienten in unserer Praxis. Wir haben durch das Programm immer ein Auge auf Sie und laden Sie regelmäßig zu Ihren 3-monatigen Blutabnahmen ein. Zudem achten wir darauf, dass wir eventuell auftretende Folgeerkrankungen zeitnah diagnostizieren und Ihnen somit schnell eine Hilfe anbieten können.

Welche weiteren Untersuchungen sind für mich wichtig?

Die Krankheit Diabetes mellitus kann Folgeschäden mit sich bringen. Diese setzen häufig erst nach Jahren ein und zeigen einen Zusammenhang zur Güte der Blutzuckereinstellung der letzten Jahre. Je besser Ihr Blutzucker eingestellt ist umso weniger treten Folgeschäden auf. Diabetiker sollten mindestens 1 x jährlich zum Augenarzt gehen. Dieser wird Ihnen je nach Augenbefund mitteilen, ob Sie häufiger untersucht werden müssen. In meiner Praxis wird Ihr Urin 1x jährlich auf kleinste Eiweiße (Mikroalbumine) untersucht. Mittels einfacher, nicht schmerzhafter körperlicher Untersuchungstechniken, werden wir Ihre Durchblutung und Ihre Nerven untersuchen, die für das Gefühl in den Unterschenkeln zuständig sind. Wir werden Ihre Haut ansehen und Ihnen, falls erforderlich, Tipps zur Hautpflege geben. Regelmäßig alle 3 Monate werden wir Ihren Blutdruck, Ihr Gewicht und weitere Laborwerte bei Ihnen bestimmen (u.a. Cholesterin).

Schwangerschaftsdiabetes (GDM)

Wir führen in Zusammenarbeit mit Ihrem Gynäkolgen einen Test zur Diagnostik des Schwangerschaftsdiabetes durch. Im Vordergrund steht der bereits oben beschriebene orale Glukosetoleranztest. Sollte sich ein Schwangerschaftsdiabetes bei Ihnen herausstellen, werden wir alles tun, um Sie und Ihr Kind vor Schäden zu schützen. Hierbei ist während der Schwangerschaft eine enge Kooperation zwischen Ihnen, Ihrem Gynäkologen und uns erforderlich. Das Vorgehen während der Erkrankung erfolgt in strenger Anlehnung an die Leitlinien der DDG (Deutschen Diabetes Gesellschaft).

Was muss ich zum ersten Termin in der Praxis mitbringen?

Bringen Sie bitte immer eine Überweisung Ihres Hausarztes mit. Wenn dieser bei Ihnen bereits zeitnah Blut abgenommen hat, bringen Sie bitte auch diese Laborbefunde mit. Sollten Sie Probleme mit der Deutschen Sprache haben, sollte eine Person als Übersetzer mitkommen.

Noch weitere Fragen?

Ihnen fällt sicherlich noch die eine oder andere weitere Frage ein, die Sie sehr interessiert. Sprechen Sie uns bitte einfach darauf an und wir werden zusammen mit Ihnen eine Antwort finden. Keine Frage muss Ihnen peinlich oder unangenehm sein. Als medizinisches Fachpersonal sind wir immer Ihr richtiger Ansprechpartner

 

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